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Die Installation nimmt Bezug auf die Raumstruktur sowie die geschichtlichen Zusammenhänge der Galerie.
In der Gesindeküche des ehemaligen Hammerhauses sind 4 Ventilatoren mit züngelnden Plastikbändern positioniert, am Boden dampft Nebel aus einer Nebelmaschine.
Im dunklen Vorratsraum sieht man die Videoprojektion ‘Und es lebt doch’, ein sich windender Schlauch als lebende Materie in einem Kubus aus Licht.
Die Installation ‘Twins’, zwei spiegelverkehrte, wandgroße Filzstiftzeichnungen, schließt oder öffnet als Fenster die Ausstellung auf der einen Seite.
Auf der anderen Seite überblickt die übergroße Fotoarbeit ‘Braune Augen’ die Situation, beim näheren Betrachten sieht man einen roten Lichtpunkt, der eines der Augen heilt oder zerstört.

lebtdoch4web

Und es lebt doch / 2002
Beamer/Projektion

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stiegenhausweb

O.T. / 2001
Edding Permanent Marker auf Bristol Karton
Gesamtgröße 450 x 975 cm
135-teilig à 50 x 65 cm

Im Stiegenhaus der Neuen Galerie zeigt Sabina Hörtner ein wandfüllendes Tableau, das sich aus Filzstiftzeichnungen in einer konsequenten Aneinanderreihung von Linien in Primärfarben zusammensetzt. Diese Filzstiftarbeiten erinnern an Computergrafiken, die einerseits einen provokativen und ironischen Umgang mit dem Computer aufzeigen und andererseits durch ihre monumentale Flächigkeit perzeptuale Prozesse indizieren. Durch die präzise Aufeinanderfolge bzw. Stapelung von Linien entsteht eine Irritation für den Betrachter, der gezwungen ist zwischen räumlichen und flächigem Sehen zu differenzieren und sich deshalb mit seinen Wahrnehmungsvorgängen auseinandersetzen muss.
(Dr. Christa Steinle)

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Die Installation, in der Dimension beschrieben durch wenige Gerüststangen (Linien ergeben einen proportional zum Raum freistehenden Kubus), funktionierte autonom zum bestehenden UmRaum. Mit Gerüststangen wurde auf vorhandenes Material zurückgegriffen, um den ästhetischen Gestaltungsmoment zu reduzieren. An der „Decke“ (Querverstrebungen) dieses offenen Kubus‘ waren auf den Boden hängende, überlange, transparente Plastikbänder montiert, die von einer Windmaschine bewegt wurden und sich dadurch langsam verknüpften. Dieser Prozeß und die aktiven/passiven Besucher wurden von einer im Intervall-Modus programmierten Videokamera beobachtet/dokumentiert. Am daneben laufenden Monitor war der Verlauf ablesbar. Nach einigen Wochen waren die Bänder zu einer hängenden Skulptur verknüpft.

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27 4 – 9 5 – 30 5 – 11 6 / 2000
Gerüst, Plastikfolie, Windmaschine, Videokamera

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Während des open studio,  der öffentlichen Veranstaltung am International Studio Program (ISP) innerhalb meines 6-monatigen Aufenthaltes in New York (Stipendium BKA), inszenierte ich eine Loungesituation um darin mit den Besuchern über meine Arbeit zu sprechen.  Der Prozess wurde mit der Videokamera dokumentiert.

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4.28.- 5.2. / 1999
Plastikbänder, Sessel, Videokamera
Foto: Jessica Backhaus

maypoleweb

O.T. / 1999
Ausstellungsansicht
Video: Week35-40.98, Plastikbänder

Do paintings dream of Veronese Green? kuratiert von Maia Damianovic

Das Video ‘week 35-40.98′ zeigt eine work in progress Installation im öffentlichen Raum in Linz (A). Es beschreibt die fortlaufende Veränderung eines installierten Maibaumes, gefertigt aus einer Eisenstange und überlangen Plastikbändern in rot, grün und blau. Die im Ars Electronica Center montierte Kamera’ war programmiert in einem 5 Minuten Intervall 6 Wochen hindurch Stills zu machen – inklusive Auf- und Abbau. Dieses 10 Minuten Video ist eine Dokumentation unzähliger ‘Resultate’.

Ausstellung: Nexus, Künstlerische Interventionen im Stadtraum
(Kuratoren: Johanna Leisch-Kiesl, Johanna Schwanberg)

Auf der Wiese vor dem Ars Electronica Center wurde eine 3 Meter Stange montiert, an der überlange Bänder angebracht waren. Thematisch und formal wurde das seit Jahrhunderten bekannte Thema des Bandltanzes aufgegriffen. Das Objekt wurde für jede Form der Benutzung freigegeben, was vom AEC aus im Zeitraffer dokumentiert wurde.

Wo35-40:1998

Wo. 35-40.98 / 1998
Eisenstange, Bänder, Videokamera

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Text: Verwenden statt Begreifen / Günther Holler-Schuster / 1999

 

schönerwohnenweb

s.chö(rt)ner wohnen? – 02225867397 / 1997
dc-fix Klebefolie auf Mauer

call – ein Telefonzellenprojekt, kuratiert von Edda Strobl

Die Telefonzelle als öffentlicher Ort von komprimierter Dimension, die Isoliertheit des Benutzers, die Privatheit des Telefonierens und die körperlose Stimme aus dem Hörer als Medium für eine zufällige Unterhaltung – Kunst im öffentlich privaten Raum.
In den Telefonzellen werden die Beiträge (Karten) der Künstlerinnen an die Scheiben und Wände geklebt. Der Telefonzellenbenutzer kann sich dann die Karten anschauen, Nummern ausprobieren, Sachen hören. (Edda Strobl)

Der von mir gestaltete Folder hatte zum Inhalt, dass man nach Anruf bei aufgedruckter Telefonnummer einen Termin zur Montage eines Klebekunstwerkes an den eigenen, privaten Wänden vereinbaren sollte. Anfragen kamen aller Art, nur keine nach einem Kunstwerk…